
Wir erleben gerade eine große Hitzewelle in Nürnberg (und in Europa), und damit hautnah, wie wichtig die Anpassung unserer Stadt an den Klimawandel ist. Und dass es sehr von Vorteil für uns Menschen wäre, wenn wir alles dafür tun, das Aufheizen unseres Lebensraumes zu stoppen.
Zum Beispiel, indem wir mit dem Versiegeln von Boden aufhören und statt dessen Flächen entsiegeln. Und indem wir Bäume als unsere natürliche Klimaanlage erhalten und viele neue pflanzen.
Aber auch, indem wir gar nicht erst diese großen Mengen Treibhausgase verursachen, die unsere Erde erwärmen.
Ja, die Klimafolgen sind nur ein Aspekt unter vielen bei dem Megaprojekt „Frankenschnellweg“. Anwohner:innen müssen vor Lärm und Abgasen geschützt werden, und wer auf das Auto angewiesen ist, soll weniger im Stau stehen. Das wollen übrigens nicht nur die Befürworter, sondern auch die Gegner des Ausbaus erreichen. Nur eben schneller, günstiger, klimafreundlicher.
Beim Bürgerentscheid „zurück auf los“ am 28. Juni stimmt Nürnberg darüber ab, ob die derzeitigen Planungen umgesetzt werden oder ob der Ausbau gestoppt und neu geplant wird.
Stünde es Nürnberg nicht gut, ein bisschen mehr Paris, Utrecht oder Kopenhagen zu wagen?